Der Bär... Die Leitfigur der Oberharmersbacher Fasent entstand im Jahr 1967. Die Holzmaske entwarf Nepomuk Lehmann, das Bärenkostüm entstand durch Josef Langner. Der heutige Häs besteht aus braunem Teddy-Stoff, dazu gehört der obligatorische Krachmacher, ein „Datscher" in Form einer Schaufel. Damit fand man auch einen Bezug zur Geschichte des Tales. Der Bär als Wegbegleiter des Hl. Gallus, dem Schutzpatron des ehemaligen Reichstal Harmersbach, tauchte schon vor Jahrhunderten in den Siegeln des damaligen Zwölferrates auf und ziert auch heute noch das Gemeindewappen.  Der Schindelmocher... Beim Preismaskenball 1993 holte Reinhard Schwarz als letzter "Schindelmocher „ die den Einzelmasken souverän den 1. Platz die Maske kam so gut an, dass man anregte , daraus eine zweiten Häs für die Zunft zu fertigen. In der Generalversammlung 1993 stellte Reinhard Schwarz, dessen Vater Schindelmocher war, einen Schindelmocher vor. Spontan erklärten sich einige bereit, diesen Häs zu tragen. Der „Schindelmocher" erinnert an die lange Tradition dieses Berufes. Die geflickte Hose und die Holzschuhe erinnern daran, dass die Schindelmocher keine reichen Leute waren. Die Schindeln symbolisieren den Schutz vor Wind und Wetter; das Klappern soll den Winter vertreiben. Am Umzug 1994 nahmen erstmals 15 Hästräger teil. Im Frühjahr 1994 stimmte die Versammlung mehrheitlich dafür, den „Schindelmocher" als zweites Häs in die Bärenzunft aufzunehmen. Die offizielle Bestätigung durch den Verband Oberrheinischer Narrenzünfte (VON) erfolgte im Mai 1994 durch den Brauchtumsausschuss. |